IEW, Uni Leipzig




Dieses Projekt widmet sich der Auswertung von Konjunkturphänomenen, die das Wirtschaftsgeschehen typischerweise kennzeichnen. Eine wirtschaftliche Zeitreihe setzt sich im allgemeinen aus mehreren Komponenten zusammen:

Mathematisch betrachtet kann man sich eine Zeitreihe aber auch als Ergebnis einer Überlagerung von zahlreichen Kosinus-Schwingungen vorstellen. Diese Herangehensweise hilft uns bei der Isolation der Konjunkturkomponente, indem wir die Kosinus-Schwingungen eines ausgewählten Frequenzbands herausgreifen: von 6 bis 32 Quartalen.




Unternehmensstrategien zielen meist auf Wachstum ab, also auf den "Trend" in unserem Sinne. Das konjunkturelle Klima kann diese Entwicklung indes deutlich überlagern, weshalb eine Erfolgsbewertung nicht immer einfach ist. Zudem kann es von Vorteil sein, früh zu erkennen, wohin sich das konjunkturelle Klima entwickelt. Mit dem IEW-Konjunkturradar ist es nicht nur möglich, die Konjunkturkompenente in eigenen historischen Zeitreihen auszuwerten sondern auch deren Korrespondenz mit anderen, möglicherweise vorlaufenden, Reihen zu untersuchen.

Besonderheiten von Branchen und Regionen können zu Abweichungen vom deutschlandweiten Konjunkturverlauf führen. Wir möchten daher mit dem IEW-Konjunkturradar auch eine Datenbank aufbauen, die einen Branchen- und Regionenbezug für die Vergleichsindikatoren zulässt: einerseits mit Daten der amtlichen Statistik, andererseits auch mit den Daten, die interessierte Unternehmen freiwillig beisteuern wollen. Dabei wird Datenschutz und Anonymisierung freilich groß geschrieben.




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